Marketing Community Bodensee

Das Erwin Hymer Museum stellt sich vor

27.04.17
Startzeit: 17:30
Endzeit: 21:00

Besuch im Erwin Hymer Museum - CARAVANING-Geschichte zum Anfassen

Bad Waldsee - Am 27. April 2017 begab sich die Marketing Community Bodensee auf eine Zeitreise. Folgte den Spuren der Wohnwagen-Pioniere. Marschierte über Alpenpässe mit 15 Grad Steigung. Bereiste fremde Kulturen auf fünf Kontinenten und kam über Skandinavien wieder wohlbehalten zurück, um sich im Caravano von den vielen Eindrücken zu erholen.

Wo wir waren? Im Erwin Hymer Museum in Bald Waldsee. In einem Gebäude, das einem riesengroßen Caravanfenster nachempfundenen ist und auf zig-tausend Quadratmetern eine höchst abwechslungsreiche Zeitreise vom ersten Wohnwagen bis zum heutigen Gefährt ermöglicht. Der erste Wohnwagen wurde übrigens aus reiner Liebe gebaut: „Lass´ uns mal gemeinsam fortfahren Schatz!“ Das ließ sich der Mann nicht zweimal sagen, ging in die Garage und baute drauf los.

Höchst interessanter Aspekt: die ganze Ausstellung ist herstellerübergreifend gestaltet. So finden sich Wohnwagen und Wohnmobile vieler anderer Hersteller und nur wenige Hymer-Objekte. Das macht den Reiz des Museums aus. Es ist keine Selbstbeweihräucherung, sondern stellt die Vielfalt des Entdeckergeists der Caravan-Ingenieure in den Vordergrund. Kleiner Tipp: für den Besuch des Museum darf man als Besucher guten Gewissens zwei bis drei Stunden einplanen.

Beindruckende Gespanne

Ein paar Dinge sind unseren Marketieren besonders ins Auge gestochen: nicht nur die vielen Wohnwägen mit ihren teils skurrilen Formen und außergewöhnlichen Geschichten, sondern vor allem deren Zugfahrzeuge: zahlreiche liebevoll restaurierte und außergewöhnlich gut erhaltene Oldtimer. Ob Autoliebhaber oder nicht, bei diesem Anblick staunte so mancher von uns Bauklötze.

Doch auch die Architektur des Gebäudes und die intelligente und großzügige Wegeführung sind auffallend. Kleine Rückzugsorte laden ein, das spezielle Feeling der Kontinente nachzuerleben, passend zur Geschichte der Exponate. Stichwort Indien: klar, dass beim orangefarbenen VW-Bus aus der Hippiezeit dann auch die zeitlich passende Rockmusik im farbig passenden Licht ertönt. Fast automatisch steht der Zeitreisende vor der Frage, ob es hier wohl etwas zu rauchen gibt. Was natürlich nicht der Fall war.

Museum + Tagung + Schulung

Alles zu beschreiben, was sich im Museum wiederfindet, würde den Rahmen sprengen. Doch auf zwei Bereiche, des betriebswirtschaftlich autark agierenden Erwin Hymer Museums, sei noch separat hingewiesen: insgesamt stehen in dem Gebäude großzügige Schulungs- und Tagungsräume auch für Dritte zur Verfügung. Der größte Raum umfasst weit über 1.000 qm und eignet sich von der Hauptversammlung bis zum Abiturball. Er bietet an Bühnen- und Medientechnik alles, was das Herz begehrt. Auch für das leibliche Wohl ist dabei immer bestens gesorgt. Davon haben wir uns im Restaurant „Caravano“ persönlich überzeugen können. Es war ausgesprochen lecker, und von einem äußerst kundenfreundlichen Team wurden wir liebevoll umsorgt.

Fazit. Tolle MCB-Veranstaltung in einem Museum, das eine Empfehlung wert ist. Zum Besuchen, zum Tagen und zum Speisen.

Der abschließende Dank gilt Susanne Hinzen (Geschäftsführender Vorstand), die sich die Zeit nahm, uns alle Hintergründe zum Museum ausführlich und unterhaltsam zu erläutern und Andreas Hugle (Vertriebsmanager EHM), der uns fachkundig, angereichert mit viel Insiderwissen, durch das Museum führte.

www.erwin-hymer-museum.de
Bericht und Bilder: Christian Kalkbrenner